Sigfrieds Tod
Brynhildur schwieg und ging nach Hause, aber sie reizte Gunnar und Högni, den Sigurd zu ermorden; da diese aber sich durch einen Eid mit demselben verbunden hatten, taten sie es nicht, wohl aber der durch sie dazu bestimmte dritte Bruder, Guttorm, welcher Sigurd im Schlafe mit einem Schwert durchbohrte, doch auch selbst den Tod fand, denn Sigurd hatte noch Kraft, sein Schwert Gram nach dem Mörder zu werfen, das diesen ganz von einander spaltete.So fiel Sigurd und auch sein Sohn Sigmundur, welchen die Niflungar tödteten.
Hierauf erstach sich Brynhildur und ward mit Sigurd verbrannt, aber Gunnar und Högni nahmen Fofnirs Erbe und den verhängnissvollen Ring und herrschten über ihre Lande.
König Atli, Brynhildurs Bruder und Budla's Sohn, vermählte sich darauf mit Gudrun, Sigurds Witwe, und nach einigen Jahren lud er seine Schwäger, Gunnar und Högni, zu sich (denn er war nach ihrem Golde lüstern) und sie leisteten der Einladung Folge, doch bevor sie abreisten, versenkten sie all ihre Schätze in den Rheinstrom. Atli liess die beiden Helden mit einem mächtigen Heere überfallen und sie gefangen nehmen. Dem Högni ward lebendig das Herz ausgeschnitten, Gunnar aber ward gebunden in den 3chlangenhof geworfen; mitleidig hatte ihm jemand eine Harfe gereicht, und diese schlug er mit den Zehen, da die Hände gefesselt waren; die Schlangen schlummerten nun alle ein, ausgenommen eine Natter, welche durch seine Brust ein Loch nagte, und sich mit dem Kopfe an seine Leber hing, bis er tod war.
Von diesen Sagen heisst bei den Dichtern das Gold Rheinerz, oder Niflungen-hort, oder Niflungenzwist.
- Der Nibelungenschatz, in der Wikipedia.
Einleitung
Hreidmar
Andwari
Reigen und Fofner
Sigfried
Brunhilde
Gudrun
Sigfrieds Tod
Gudruns Fluch
Das Ende
Hreidmar
Andwari
Reigen und Fofner
Sigfried
Brunhilde
Gudrun
Sigfrieds Tod
Gudruns Fluch
Das Ende